Klinik7 Klinische Fallstudie

Von umfassendem Zahnverlust zu festsitzendem Zahnersatz für beide Kiefer

Eine radiologisch dokumentierte All-on-6 Versorgung im Ober- und Unterkiefer, die den Weg von einer stark reduzierten Restbezahnung über die Implantation bis zu festsitzenden Versorgungen für beide Zahnbögen zeigt.

Vollständige Mundrehabilitation All-on-6 im Oberkiefer All-on-6 im Unterkiefer Radiologisch dokumentierter Fall
Dieser Fall wird anhand von Panoramaröntgenaufnahmen dargestellt. Klinische Vorher-Nachher-Fotos sind auf dieser Seite nicht enthalten.
Abschließende Panoramaröntgenaufnahme nach All-on-6-Rehabilitation im Ober- und Unterkiefer bei Klinik7
Abschließende Panoramaröntgenaufnahme mit festsitzenden, implantatgetragenen Versorgungen in beiden Kiefern.
Behandlung All-on-6 im Ober- und Unterkiefer
Dokumentierte Implantate Insgesamt 12
Falldokumentation 3 Panoramaröntgenaufnahmen
Abschlussphase Festsitzende Versorgungen für beide Zahnbögen
Klinische Planung Dt. Barbaros Baran

01. Fallübersicht

Die Ausgangssituation

Die erste Panoramaröntgenaufnahme zeigt einen ausgeprägten Zahnverlust in beiden Zahnbögen. Es waren nur noch wenige Zähne oder Wurzelreste vorhanden. Die verbleibende Bezahnung bot keine verlässliche Grundlage für eine konventionelle festsitzende Brückenversorgung des gesamten Mundes.

Ziel der Rehabilitation war es, beide Zahnbögen mit einer festsitzenden implantatgetragenen Lösung wiederherzustellen. Nach klinischer und radiologischer Beurteilung wurden in diesem dokumentierten Fall sechs Implantate im Oberkiefer und sechs Implantate im Unterkiefer eingesetzt.

Die hier gezeigten Röntgenaufnahmen dokumentieren einen individuellen Behandlungsfall. Sie stellen keine vollständige Diagnostik dar und erlauben keine Vorhersage des Behandlungsplans, Heilungsverlaufs oder Ergebnisses bei anderen Patienten.

02. Behandlungsbedarf

Welche Befunde berücksichtigt werden mussten

  • Ausgeprägter Zahnverlust in beiden Kiefern
  • Nur wenige verbleibende natürliche Zähne
  • Unzureichende Abstützung für konventionelle festsitzende Brücken
  • Notwendigkeit einer gemeinsamen Rehabilitation beider Zahnbögen
  • Wiederherstellung einer funktionellen Bissbeziehung
  • Planung einer festsitzenden implantatgetragenen Lösung

03. Klinische Beurteilung

Planung über die reine Implantatanzahl hinaus

Ein All-on-6 Konzept wird nicht allein anhand einer Panoramaröntgenaufnahme ausgewählt. Implantatanzahl, Implantatverteilung und prothetisches Design müssen auf Anatomie, Knochenangebot, Weichgewebe, Krankengeschichte, prothetischen Raum und Bisssituation des Patienten abgestimmt werden.

  • Verteilung und Qualität des vorhandenen Knochens
  • Zustand und Prognose der verbleibenden Zähne
  • Beziehung zwischen Ober- und Unterkiefer
  • Verfügbarer Raum für die festsitzenden Versorgungen
  • Für die prothetische Abstützung erforderliche Implantatpositionen
  • Zugang für Mundhygiene und langfristige Nachsorgeplanung

Patienten, die eine vergleichbare Behandlung erwägen, sollten vollständig untersucht werden. Falls klinisch erforderlich, gehört dazu auch eine geeignete dreidimensionale Bildgebung. Erfahren Sie mehr über die Eignung für Zahnimplantate.

Erste Panoramaröntgenaufnahme mit ausgeprägtem Zahnverlust im Ober- und Unterkiefer
Erste Panoramaröntgenaufnahme mit stark reduzierter Restbezahnung vor der vollständigen implantatgetragenen Rehabilitation.

04. Warum dieser Fall eine detaillierte Planung erforderte

Vier aufeinander abgestimmte klinische Herausforderungen

Eine implantatgetragene Versorgung des gesamten Mundes umfasst mehr als den Ersatz fehlender Zähne. Chirurgische und prothetische Schritte müssen als gemeinsamer Behandlungsplan konzipiert werden.

01

Beide Zahnbögen mussten rehabilitiert werden

Ober- und Unterkiefer mussten gemeinsam geplant werden, damit die endgültigen Versorgungen als funktionell abgestimmter Biss zusammenarbeiten.

02

Die natürliche Zahnabstützung war stark eingeschränkt

Die Ausgangssituation bot nur wenig verbleibende dentale Abstützung für eine konventionelle festsitzende Versorgung des gesamten Mundes.

03

Die Implantatverteilung musste die Prothesen tragen

Die Implantatpositionen wurden in Bezug auf das Knochenangebot und die geplanten festsitzenden Versorgungen beider Zahnbögen geplant.

04

Chirurgische und prothetische Schritte waren voneinander abhängig

Heilung, Abformungen, Gerüstkontrolle und Bisskorrektur hingen von der Genauigkeit der vorausgehenden Behandlungsschritte ab.

05. Berücksichtigte Behandlungsoptionen

Warum eine festsitzende Versorgung beider Zahnbögen gewählt wurde

Bei ausgeprägtem Zahnverlust können verschiedene Versorgungsformen geeignet sein. Der dokumentierte Behandlungsplan in diesem Fall war eine All-on-6-Rehabilitation im Ober- und Unterkiefer.

Konventionelle Vollprothesen

Eine herausnehmbare Versorgung ohne Implantate. Sie kann Aussehen und grundlegende Funktion wiederherstellen, bietet jedoch kein festsitzendes implantatgetragenes Ergebnis.

Implantatgetragene Deckprothesen

Eine herausnehmbare, durch Implantate stabilisierte Versorgung. Sie kann bei geeigneten Patienten die Stabilität verbessern, unterscheidet sich jedoch von einer festsitzenden Versorgung des gesamten Zahnbogens.

All-on-4

Ein festsitzendes Versorgungskonzept für einen gesamten Zahnbogen mit vier Implantaten. Die geeignete Implantatanzahl richtet sich nach Anatomie, Knochenverteilung, prothetischem Design und klinischer Beurteilung. Weitere Informationen finden Sie auf der All-on-4 Behandlungsseite.

All-on-6 im Ober- und Unterkiefer

Dokumentierte Behandlung

In jedem Zahnbogen wurden sechs Implantate dokumentiert. Diese Implantatverteilung diente zur Abstützung der endgültigen festsitzenden Versorgungen im Ober- und Unterkiefer. Erfahren Sie mehr über All-on-6-Implantate.

06. Ausgewählter Behandlungsplan

All-on-6-Rehabilitation im Ober- und Unterkiefer

Die vorliegende Röntgenserie dokumentiert die Ausgangssituation, die Platzierung von jeweils sechs Implantaten in beiden Kiefern und die spätere festsitzende prothetische Versorgung.

  • Klinische und radiologische Diagnostik
  • Beurteilung der verbleibenden Zähne
  • Sechs Implantate im Oberkiefer
  • Sechs Implantate im Unterkiefer
  • Heilung und klinische Kontrolle
  • Prothetische Aufzeichnungen und Verifikation
  • Festsitzende Versorgungen beider Zahnbögen
  • Bisskorrektur und Nachsorgeplanung
Nur schematische Darstellung. Die tatsächlichen Implantatpositionen sind individuell.

07. Behandlungsablauf

Von der Diagnostik zur festsitzenden Versorgung

Genaue Daten, Heilungsdauer und Anzahl der Termine werden auf dieser Seite nicht angegeben. Die nachfolgende Abfolge entspricht den in den vorliegenden Unterlagen sichtbaren klinischen Phasen.

1 Diagnostische Phase

Beurteilung und prothetisch orientierte Planung

  • Klinische Untersuchung und Anamnese
  • Panoramaröntgenaufnahme und weitere Bildgebung bei Bedarf
  • Beurteilung von Knochen und Restbezahnung
  • Planung von Implantatverteilung und prothetischem Raum
2 Chirurgische Phase

Platzierung von zwölf Implantaten

  • Sechs dokumentierte Implantate im Oberkiefer
  • Sechs dokumentierte Implantate im Unterkiefer
  • Postoperative Pflege- und Mundhygienehinweise
  • Heilung und klinische Verlaufskontrolle
3 Prothetische Phase

Eingliederung der festsitzenden Versorgungen beider Zahnbögen

  • Prothetische Aufzeichnungen und Verifikation
  • Kontrolle von Passung und Gerüstgenauigkeit
  • Biss- und Funktionskorrektur
  • Endgültige festsitzende Prothesen im Ober- und Unterkiefer
Behandlungsraum der Klinik7 Zahnklinik in Antalya

08. Behandlungsumgebung

Koordinierte Behandlung bei Klinik7

Eine Versorgung des gesamten Zahnbogens erfordert die Abstimmung von Untersuchung, chirurgischer Planung, Implantation, prothetischen Aufzeichnungen, Laborkommunikation und Nachsorge. Diese Schritte wurden im klinischen Behandlungsablauf von Klinik7 in Antalya koordiniert.

Dt. Barbaros Baran bei Klinik7 Dental

09. Hinweis zur klinischen Planung

Bei einem All-on-6-Fall für den gesamten Mund müssen Implantatpositionen und endgültiges prothetisches Design gemeinsam geplant werden. Das Ziel besteht nicht nur darin, sechs Implantate zu setzen, sondern eine langfristig pflegbare Grundlage für einen stabilen Biss und festsitzende Versorgungen beider Zahnbögen zu schaffen.

Dt. Barbaros Baran Zahnarzt, Behandlungsplanung und restaurative Versorgung

10. Radiologische Falldokumentation

Drei Phasen der Rehabilitation

Die Panoramaröntgenaufnahmen dokumentieren die Ausgangssituation, die Implantation und die abschließende festsitzende prothetische Phase. Panoramaröntgenaufnahmen sind Teil der Dokumentation, ersetzen jedoch keine klinische Untersuchung oder dreidimensionale Beurteilung, wenn diese angezeigt ist.

Erste Panoramaröntgenaufnahme vor der All-on-6 Behandlung im Ober- und Unterkiefer
Phase 1: Ausgangssituation Ausgeprägter Zahnverlust und stark reduzierte Restbezahnung
Panoramaröntgenaufnahme nach dem Einsetzen von sechs Implantaten im Oberkiefer und sechs Implantaten im Unterkiefer
Phase 2: Implantation Sechs sichtbare Implantate im Oberkiefer und sechs im Unterkiefer
Abschließende Panoramaröntgenaufnahme mit festsitzenden implantatgetragenen Versorgungen im Ober- und Unterkiefer
Phase 3: Festsitzendes prothetisches Ergebnis Festsitzende Versorgungen im Ober- und Unterkiefer in situ
Aus diesen Röntgenaufnahmen allein lassen sich keine Aussagen über Sofortbelastung, Knochenaufbau, genaue Heilungsdauer oder Anzahl der Behandlungstermine ableiten. Dafür ist die vollständige klinische Dokumentation erforderlich.
Abschließende Panoramaröntgenaufnahme der abgeschlossenen All-on-6-Rehabilitation im Ober- und Unterkiefer
Abschließende Panoramaröntgenaufnahme des dokumentierten Falls.

11. Dokumentiertes Ergebnis

Festsitzende implantatgetragene Rekonstruktion beider Zahnbögen

Die abschließende Röntgenaufnahme dokumentiert die prothetische Fertigstellung des Falls mit festsitzenden Versorgungen, die im Oberkiefer von sechs Implantaten und im Unterkiefer von sechs Implantaten getragen werden.

  • Zwölf dokumentierte Implantate in beiden Zahnbögen
  • Festsitzende prothetische Rekonstruktion des Oberkiefers
  • Festsitzende prothetische Rekonstruktion des Unterkiefers
  • Aufeinander abgestimmte Wiederherstellung des Bisses
  • Langfristige Anforderungen an Mundhygiene und Nachsorge

Diese Seite verwendet bewusst ausschließlich radiologische Nachweise. Klinische Aufnahmen des Lächelns stehen für diese Falldarstellung nicht zur Verfügung.

12. Nachsorge und Erhaltung

Schutz einer festsitzenden implantatgetragenen Versorgung

Auch festsitzender Zahnersatz für einen gesamten Zahnbogen erfordert tägliche Reinigung und professionelle Nachsorge. Das genaue Protokoll sollte den Anweisungen des behandelnden Zahnarztes folgen.

  1. Tägliche Reinigung unter der Brücke Verwenden Sie die empfohlenen Zahnseiden, Interdentalhilfen oder eine Munddusche, um die Bereiche um die Implantate und unter der Versorgung zu reinigen.
  2. Geplante klinische Kontrollen Nehmen Sie professionelle Kontrolltermine wahr, damit Implantate, Weichgewebe, Biss und prothetische Komponenten überwacht werden können.
  3. Professionelle Mundhygiene Professionelle Reinigung hilft, Plaque im Bereich der implantatgetragenen Versorgung zu kontrollieren.
  4. Bissschutz bei entsprechender Indikation Bei Pressen oder Knirschen kann eine Nachtschiene empfohlen werden, um zusätzliche Belastungen zu reduzieren.
  5. Veränderungen frühzeitig melden Kontaktieren Sie die Klinik bei Schmerzen, Schwellung, Blutung, Beweglichkeit, Fraktur oder Veränderungen des Bisses.
  6. Heilungsanweisungen befolgen Hinweise zu Ernährung, Medikamenten und Mundhygiene sollten während der postoperativen Phase eingehalten werden.

13. Könnte All-on-6 für Sie geeignet sein?

Nicht jeder Patient benötigt denselben Behandlungsplan

Eine implantatgetragene Versorgung des gesamten Zahnbogens kann bei ausgeprägtem Zahnverlust, mehreren nicht erhaltungswürdigen Zähnen oder Problemen mit herausnehmbaren Prothesen erwogen werden. Die Eignung hängt von Knochenangebot, Zahnfleischgesundheit, Krankengeschichte, Rauchen, Mundhygiene, Bisskräften und prothetischen Anforderungen ab.

Die Entscheidung zwischen konventionellen Prothesen, Deckprothesen, All-on-4, All-on-6 oder einer anderen Implantatlösung muss nach individueller Beurteilung getroffen werden. Allgemeine Informationen zur Behandlung finden Sie auf den Seiten zu Zahnimplantaten und All-on-6-Implantaten.

14. Häufig gestellte Fragen

Fragen zu diesem All-on-6-Fall

Was zeigt die erste Röntgenaufnahme?
Sie zeigt einen ausgeprägten Zahnverlust in beiden Zahnbögen und nur eine begrenzte Restbezahnung. Für eine vollständige Diagnose sind weiterhin eine klinische Untersuchung und die vollständige bildgebende Dokumentation erforderlich.
Wie viele Implantate wurden verwendet?
Die vorliegenden Röntgenaufnahmen dokumentieren sechs Implantate im Oberkiefer und sechs Implantate im Unterkiefer, insgesamt also zwölf Implantate.
Warum wurde All-on-6 anstelle von All-on-4 verwendet?
Die Unterlagen bestätigen die Anwendung von All-on-6, aus den Bildern allein lassen sich jedoch nicht alle Gründe für diese Entscheidung ableiten. Die Implantatanzahl wird anhand von Knochenverteilung, Anatomie, Biss, prothetischem Design und klinischer Beurteilung festgelegt.
Belegen die Röntgenaufnahmen, dass sofort festsitzende provisorische Zähne eingesetzt wurden?
Nein. Panoramaröntgenaufnahmen allein bestätigen weder den Zeitpunkt noch die Art einer provisorischen Versorgung. Eine Sofortbelastung hängt von Implantatstabilität, Knochenverhältnissen und dem geplanten prothetischen Protokoll ab.
War ein Knochenaufbau erforderlich?
Dies lässt sich anhand der ausgewählten Panoramaröntgenaufnahmen allein nicht bestätigen. Entscheidungen zum Knochenaufbau erfordern die vollständige chirurgische Dokumentation und, falls angezeigt, eine dreidimensionale Bildgebung.
Wie lange dauerte die Behandlung?
Der genaue Zeitplan dieses Falls wird auf dieser Seite nicht angegeben. Eine implantatgetragene Versorgung des gesamten Zahnbogens umfasst üblicherweise diagnostische, chirurgische, heilungsbezogene und prothetische Phasen. Die Dauer ist individuell.
Wie werden festsitzende All-on-6-Zähne gereinigt?
Die Bereiche um die Implantate und unter der Brücke müssen mit den vom Behandlungsteam empfohlenen Hilfsmitteln gereinigt werden. Regelmäßige professionelle Mundhygiene und Implantatkontrollen bleiben notwendig.

Persönliche Beurteilung

Haben Sie umfangreichen Zahnverlust oder nicht erhaltungswürdige Zähne?

Senden Sie aktuelle Zahnfotos oder Panoramaröntgenaufnahmen für eine erste Prüfung durch das Klinik7-Team. Eine endgültige Diagnose, Implantatanzahl und Behandlungsplanung können erst nach klinischer und radiologischer Beurteilung bestätigt werden.

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Das deutsche Beratungsformular von Klinik7 ist unten eingebettet.

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