Krone entfernen und aufbewahren
Nehmen Sie die lose Krone aus dem Mund, damit Sie sie nicht versehentlich verschlucken. Bewahren Sie sie sicher auf und bringen Sie sie zum Zahnarzttermin mit.
Wenn eine Zahnkrone abfällt und der Zahn darunter schwarz, braun oder ungewöhnlich dunkel aussieht, lässt sich allein anhand der Farbe nicht sicher feststellen, was passiert ist. Mögliche Ursachen sind Karies unter der Krone, Verfärbungen durch ältere Restaurationsmaterialien, eine Schädigung der Pulpa im Zahninneren oder ein Riss beziehungsweise eine Fraktur.
Bewahren Sie die Krone auf, kauen Sie nicht auf dem freiliegenden Zahn und vereinbaren Sie eine zahnärztliche Untersuchung. Verwenden Sie keinen Haushaltskleber. Bei starken oder zunehmenden Schmerzen, Schwellungen, Eiter, Fieber, Gesichtsschwellungen oder Schluckbeschwerden sollten Sie dringend zahnärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Ziel der ersten Maßnahmen ist es, die verbleibende Zahnsubstanz zu schützen und zusätzliche Schäden zu vermeiden, bis ein Zahnarzt den Zahn untersuchen kann.
Nehmen Sie die lose Krone aus dem Mund, damit Sie sie nicht versehentlich verschlucken. Bewahren Sie sie sicher auf und bringen Sie sie zum Zahnarzttermin mit.
Reinigen Sie den freiliegenden Zahn vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste und halten Sie den umliegenden Bereich möglichst sauber.
Kauen Sie auf der anderen Seite und vermeiden Sie harte, klebrige sowie sehr heiße oder kalte Lebensmittel, wenn der freiliegende Zahn empfindlich ist.
Der Zahnarzt muss feststellen, warum sich die Krone gelöst hat und ob der verbleibende Zahn noch ausreichend gesund und stabil für eine Versorgung ist.
Bewahren Sie die Krone auf, auch wenn sie beschädigt aussieht. Spülen Sie sie bei Bedarf vorsichtig mit sauberem Wasser ab, legen Sie sie in einen sauberen Behälter oder verschließbaren Beutel und bringen Sie sie zu Ihrem Zahnarzt mit.
Kratzen Sie nicht an der Innenseite der Krone. Anhaftendes Material kann Zahnzement, Restaurationsmaterial, ein Stumpfaufbau oder sogar ein Teil des natürlichen Zahns sein.
Eine dunkle Verfärbung unter einer abgefallenen Krone kann verschiedene Ursachen haben. Das Aussehen allein reicht nicht aus, um die Ursache sicher festzustellen. Deshalb sollte der Zahn klinisch untersucht werden.
Sekundärkaries kann sich am Rand oder unter einer Krone entwickeln, wenn Bakterien Zugang zur natürlichen Zahnsubstanz erhalten.
Eine Schädigung der Pulpa im Zahninneren kann in manchen Fällen mit einer grauen oder dunklen Verfärbung des Zahns einhergehen.
Vorhandene Füllungsmaterialien, Zemente, Metallstifte oder Verfärbungen können zu einem dunklen Erscheinungsbild beitragen.
Die Krone kann sich gelöst haben, weil der darunterliegende Zahn oder die tragende Restauration beschädigt oder gebrochen ist.
Das Aussehen des Zahns kann Hinweise liefern, stellt aber allein keine Diagnose dar. Der Zahnarzt beurteilt die sichtbaren Veränderungen zusammen mit dem Zustand der Krone, der verbleibenden Zahnsubstanz, möglichen Beschwerden und klinischen Untersuchungsergebnissen.
| Was Sie bemerken | Was dahinterstecken könnte | Was der Zahnarzt prüfen kann |
|---|---|---|
| Dunkle, aber harte Zahnsubstanz | Verfärbung, älteres Restaurationsmaterial oder Karies | Kronenränder, Zahnsubstanz und bei Bedarf Röntgenbefunde |
| Weicher, bröckeliger oder unregelmäßig dunkler Bereich | Mögliche Sekundärkaries oder struktureller Substanzverlust | Ausmaß der Karies und verbleibende gesunde Zahnsubstanz |
| Grauer oder dunkler Zahn mit wenig Beschwerden | Mögliche Schädigung der Pulpa oder Verlust der Vitalität | Status der Pulpa und des umliegenden Gewebes |
| Unangenehmer Geruch oder Geschmack | Speisereste, bakterielle Ansammlungen, Karies oder mögliche Infektion | Zahn, Zahnfleisch, Krone und umliegendes Gewebe |
| Zahn- oder Füllungsmaterial befindet sich in der Krone | Mögliche Fraktur oder Versagen des Stumpfaufbaus | Verbleibende Zahnsubstanz und Ausmaß der Fraktur |
| Schwellung, Eiter, Fieber oder Gesichtsschwellung | Mögliche aktive dentale Infektion | Zeitnahe klinische Untersuchung und geeignete Bildgebung |
Eine abgefallene Krone sollte zahnärztlich untersucht werden. Wie dringend die Behandlung ist, hängt jedoch von den Beschwerden und dem Zustand des verbleibenden Zahns ab.
Schmerzfreiheit bedeutet nicht automatisch, dass der Zahn gesund ist. Karies, strukturelle Schäden oder Veränderungen der Pulpa können teilweise nur geringe oder zunächst gar keine Beschwerden verursachen.
Ein unangenehmer Geruch oder Geschmack kann mit Speiseresten, bakteriellen Ablagerungen, Karies oder einer Infektion zusammenhängen. Vereinbaren Sie zeitnah eine Untersuchung.
Starke oder zunehmende Schmerzen, Eiter, Gesichtsschwellung, Fieber sowie Schluck- oder Atembeschwerden erfordern eine dringende Abklärung.
Material im Inneren der Krone kann natürliche Zahnsubstanz, Füllungsmaterial, ein Stumpfaufbau oder ein anderer Bestandteil der bisherigen Versorgung sein.
Bewahren Sie die Krone und alle auffindbaren Fragmente auf. Kratzen Sie nicht an der Krone und versuchen Sie nicht, sie mit Gewalt auf den verbleibenden Zahn zu drücken.
Der Zahnarzt muss beurteilen, wie viel gesunde Zahnsubstanz noch vorhanden ist und ob ausreichend Struktur für eine erneute Versorgung verbleibt.
Vereinbaren Sie auch dann eine zahnärztliche Untersuchung, wenn der Zahn nicht schmerzt. Auch bei einem bereits wurzelbehandelten Zahn können Probleme an der Restauration, Sekundärkaries, Risse oder eine erneute bakterielle Kontamination auftreten.
Vermeiden Sie das Kauen auf dem Zahn und halten Sie ihn sauber, bis er untersucht werden kann. Der Zahnarzt beurteilt die Krone, die verbleibende Restauration und die Wurzel, bevor über die weitere Behandlung entschieden wird.
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In manchen Fällen kann die vorhandene Krone erneut verwendet werden. Die Entscheidung hängt davon ab, warum sie sich gelöst hat, ob die Krone noch intakt ist und wie viel gesunde Zahnsubstanz darunter erhalten geblieben ist.
| Befund des Zahnarztes | Möglicher nächster Schritt |
|---|---|
| Krone ist intakt und der Zahn eignet sich für eine Wiederbefestigung | Die Krone kann möglicherweise gereinigt und erneut befestigt werden |
| Karies unter der Krone | Die Karies muss möglicherweise entfernt und der Zahn vor der Versorgung aufgebaut werden |
| Entzündung oder Infektion der Pulpa | Eine endodontische Untersuchung und möglicherweise eine Wurzelkanalbehandlung können erforderlich sein |
| Frakturierte oder stark geschwächte Zahnsubstanz | Je nach Ausmaß kann ein Zahnaufbau, eine neue Restauration oder eine andere Behandlung notwendig sein |
| Der Zahn kann nicht zuverlässig restauriert werden | Eine Extraktion und Möglichkeiten für den Zahnersatz müssen möglicherweise besprochen werden |
Kauen Sie auf der gegenüberliegenden Seite und vermeiden Sie harte oder klebrige Lebensmittel, die zusätzlichen Druck auf den freiliegenden Zahn ausüben könnten.
Reinigen Sie den Bereich weiterhin vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta.
Vermeiden Sie sehr heiße oder kalte Speisen und Getränke, wenn der freiliegende Zahn empfindlich geworden ist.
Verwenden Sie keinen Sekundenkleber, Nagelkleber, Bastelkleber oder anderen Haushaltskleber. Drücken Sie eine Krone nicht auf einen beschädigten oder abgebrochenen Zahn.
Ziel ist nicht einfach, die Krone wieder einzusetzen. Zunächst muss festgestellt werden, warum die Versorgung versagt hat und ob der darunterliegende Zahn sicher und langfristig restauriert werden kann.
In manchen Fällen ja. Entscheidend ist nicht nur, wie dunkel der Zahn aussieht, sondern warum sich seine Farbe verändert hat und ob genügend gesunde Zahnsubstanz für eine zuverlässige Versorgung vorhanden ist.
Eine klinische Untersuchung und gegebenenfalls geeignete Bildgebung sind erforderlich, bevor entschieden werden kann, ob die vorhandene Krone wiederverwendet werden kann, eine neue Krone notwendig ist oder eine andere Behandlung sinnvoller ist.
Wenn Ihre Krone abgefallen ist und Sie sich Sorgen über den Zahn darunter machen, senden Sie uns Ihre Angaben und vorhandene zahnmedizinische Informationen. Eine Fernbeurteilung ersetzt keine klinische Untersuchung, kann aber bei der ersten Behandlungsplanung helfen.
Vereinbaren Sie so bald wie möglich eine zahnärztliche Untersuchung. Halten Sie den Zahn bis dahin sauber und vermeiden Sie harte Lebensmittel auf der betroffenen Seite. Bei starken Schmerzen, Schwellung, Eiter, Fieber oder Gesichtsschwellung sollten Sie dringend zahnärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Nicht unbedingt. Schmerzfreiheit bedeutet nicht automatisch, dass der darunterliegende Zahn gesund ist. Karies, strukturelle Schäden oder Veränderungen der Pulpa können teilweise nur geringe Beschwerden verursachen.
Nein. Ein dunkles Erscheinungsbild kann mit Karies, älteren Restaurationsmaterialien, Verfärbungen, einer Schädigung der Pulpa oder anderen Veränderungen zusammenhängen. Die Ursache lässt sich nicht allein anhand der Farbe feststellen.
In manchen Fällen ja. Wenn die Krone intakt und der verbleibende Zahn geeignet ist, kann der Zahnarzt sie möglicherweise wiederbefestigen. Bei Karies, Frakturen oder anderen zugrunde liegenden Problemen muss der Zahn gegebenenfalls zuerst behandelt werden.
Bewahren Sie die Krone auf und entfernen Sie nichts aus ihrem Inneren. Das anhaftende Material kann natürliche Zahnsubstanz oder ein Teil der bisherigen Restauration sein. Ein Zahnarzt sollte beurteilen, wie viel gesunde Zahnsubstanz noch vorhanden ist.
Vereinbaren Sie auch ohne Schmerzen eine Untersuchung. Bei einem wurzelbehandelten Zahn können weiterhin Sekundärkaries, Probleme mit der Restauration, Risse oder eine erneute bakterielle Kontamination auftreten.
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